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Ich war schon immer jemand, der tief fühlt – manchmal vielleicht ein bisschen zu tief. Doch genau das hat mich zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin: mutig, ehrlich und verbunden mit dem, was zwischen den Zeilen des Lebens liegt.

Schon als Kind spürte ich, dass meine Verbindung „nach oben“ anders war – glasklar, fein, durchlässig. Ich nahm Energien, Menschen und Situationen nicht nur wahr, sondern fühlte sie in einer Tiefe, die mir selbst oft zu viel war. Nicht, weil ich „mehr“ war als andere, sondern weil ich anders fühlte. Ich glaube, jeder Mensch spürt, dass es mehr gibt als das Sichtbare – nur nehmen es manche etwas stärker wahr.

Diese Feinfühligkeit war für mich lange Zeit Geschenk und Überforderung zugleich. Denn ich merkte früh, dass unsere Gesellschaft nicht dafür gemacht ist, so tief zu empfinden. Wir lernen, in Strukturen zu funktionieren, statt auf unsere innere Wahrheit zu hören. Und so begann ich, mich selbst von meiner Wahrnehmung abzuschneiden – in der Hoffnung, dass das Leben leichter wird, wenn ich einfach „normal“ bin. Ich legte meine Bücher weg, schloss meine Intuition aus, mauerte mich innerlich zu. Doch das Leben findet immer Wege, uns an das zu erinnern, was wir wirklich sind. Schritt für Schritt führte mich mein Weg zurück – zurück zu meiner Verbindung, zu meiner Seele, zu meiner Aufgabe.

 

Das mein Weg kein gewöhnlicher sein wird, wurde mir früh klar. Ich machte mich sehr jung selbstständig – ein Schritt, der mir zeigte, wie viel Mut es braucht, seiner eigenen Stimme zu folgen. Dieser Mut wurde später immer wieder auf die Probe gestellt – vor allem dann, wenn das Leben mich eingeladen hat, alles loszulassen, was ich zu sein glaubte, um mich selbst neu zu finden.

 

Einer der größten Wendepunkte in meinem Leben war die Trennung – in einer Zeit, in der ich mit drei kleinen Kindern mitten im Leben stand. Dieser Moment hat mich an meine Grenzen geführt und gleichzeitig in meine größte Kraft gebracht. Ich habe gelernt, dass Zerbruch kein Ende bedeutet, sondern der Beginn eines echten Neubeginns sein kann – wenn man bereit ist, sich selbst wirklich zu begegnen.

 

Heute weiß ich, dass meine Gabe kein Zufall ist. Sie ist mein Kompass und der Grund, warum es The Soul Shift Academy gibt – ein Raum für Menschen, die sich wieder erinnern wollen, wer sie sind.

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